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DER BOTANISCHE GARTEN IN VISBY

Der botanische Garten der DBW (Die Badenden Freunde), ”Botan” genannt, liegt seit mehr als 150 Jahren nahe am Strand in Visby, von der Stadtmauer gegen die Salzdünste und Stürme der Ostsee geschützt.
Der Garten ist überschaubar. Schon beim Eintritt sieht man viel von dem schönen Ort den man besuchen will.
Man versteht gleich daβ das Gelände des Gartens mit dem mittelalterlichen Visby zusammenhängt – im südlichen Teil steht die Kirchenruine St. Olof, von mächtigstem schwedischen Efeu bedeckt.
An den gotländischen ländlichen Raum knüpfen die Äpfel von Stenkyrka an, denen man gerade nach dem Eintritt zwischen den mächtigen Platanen am Gartentor im Südwesten begegnet.

MITTELMEERKLIMA
Visby hat das günstigste Klima von Schweden. Deswegen können mehrere in unserm Lande ungewöhnliche Gewächse, besonders Bäume und Sträucher hier gut gedeihen. Feigen, Maulbeeren und Walnuβ sind selbstverständlich, aber auch noch weitere exotische Arten wie Tulpenbäume, Blauglockenbäume, Blasenesche, Taschentuchbäume und Magnolien blühen prachtvoll zu ihrer Zeit. Die 2,3 Hektar des Gartens sind gut ausgenützt – da wechselt ein Mosaik aus Licht und Schatten in ausgewogenem Maβ.

GARTEN DER BÄUME
Formal gestaltete Flächen spielen zusammen mit freien Grünflächen und schönen Gruppen von Bäumen. Sehen Sie insbesondere den Rand im Nordwesten mit seinem Farbenspiel von gelbgrün über taublau bis dunkelgrün – stattliche Individuen von Hainbuchen, blauen Spanischen Tannen und Schwarzkiefer und mehrere andere tragen zur Pracht bei.
Die Libanon-Zeder, der Mammutbaum und der Urweltmammutbaum stehen zusammen in derselben Gruppe. Ungewöhnliche Bäume in wohlgewachsenen Exemplaren machen eine besondere Attraktion in diesem Garten aus. Das maritime, ausgleichende Lokalklima macht, daβ immergrünes Gebüsch wie Runzelblatt-Schneeball und Lorbeerkirsche nicht nur gut wachsen, sondern auch die meisten Jahre reichlich blühen. Im Frühling strahlen dichte Teppiche von Lauchpflanzen im Halbschatten unter den Bäumen, wo insbesondere die Menge Knotenblumen einen Eindruck macht.

Genieβen Sie den Garten zu jeder Zeit des Jahres!

Der Bach

Wenn Sie nur ein kleines Stück in den Garten gekommen sind, kreuzt der Bach Ihren Weg. Der Bach flieβt  gleich beim östlichen Tor (gegen Tranhusgatan) hinaus und weiter gegen die Brücke und die grosse Magnolie (Magnolia kobus).

Die Kinder spielen mit Booten aus Rinde und die Schmetterlinge suchen den Gewöhnlichen Blutweiderich.

Endlich kommt der Bach zu seinem Ziel, zum Teich mit den groβen Blättern der Gewöhnlichen Pestwurz (Petasites hybridus) am südlichen Ufer.
Das Lusthaus

Auf dem Tempelhügel mit seinem Lusthaus liegt einer der ältesten Steingärten unseres Landes mit einem abwechslungsreichen Sortiment von teils ungewöhnlichen, aber auch vielen immergrünen Stauden.

Manchmal wird im Lusthaus Musik gespielt.

Das Lusthaus wird von hinten von der Platane beschattet, die den Haingewächsen die nötige Umgebung gibt. Darunter wachsen schattenliebende Gewächse.

Im Lusthaus kann man gut eine Weile sitzen um auszuruhen – oder sich gegen den Regen zu wehren – oder zu heiraten!

Das Oval

Das Oval ist einer der ersten Teile des Gartens dem man begegnet. Es ist rund um eine Säule mit Kletter-Rosen aufgebaut.

Während der Jahre 2007–2008 wurde das Oval umgebaut, der Rasen wurde erhöht und das Oval nahm wieder das ursprungliche Aussehen mit etwas mehr runden Beeten an.

Jedes Jahr werden die einjährigen Gewächse ausgetauscht, wodurch das Oval von Jahr zu Jahr verschieden aussieht.
2014 wurde das 200-jährige Jubiläum von DBW gefeiert, und dann leuchtete das Oval rot und weiβ, in den  Farben der DBW

Das Rosarium

Auf der Insel der Rosen – was sollte man sehen, wenn nicht die Rosen des Botanischen Gartens?

Im Hang vom Lusthaus herunter und den groβen Hauptgang entlang wachsen sie in Reihen, und man kann da nur stehenbleiben und genieβen!

Im Rosarium können Sie unter anderem die neue Sorte „Visby” sehen, die zum 150-jährigen Jubiläum des Gartens im Jahr 2005 gezüchtet wurde.

Hier blühen die Rosen bis weit in den Spätherbst hinein.

Im Sommer 2014 wurde das renovierte Rosarium neu eingeweiht, das neue Rosen gekriegt hatte und behindertengerecht ausgestattet wurde.

Der Sonnenuhrplatz

Der Sonnenuhrplatz ist das Herz des Gartens. Man fühlt sich von den hohen Stein-Pfeilern umschlossen, wo Waldreben und Rosen klettern.

Stattliche Feldrittersporne in verschiedenen blauen Nuancen strecken sich aufwärts im Beet zwischen den Pfeilern.

Rund um die Sonnenuhr wachsen exotische Gewächse wie Akanthus und Wolfsmilch zusammen mit einheimischen, und gegen das Lusthaus wachsen Rosen in Fächerform auf den terrassierten Absätzen.

Im Jahr 2014 wurde das Rosarium umgebaut, bekam neue Gewächse und wurde für Behinderte ausgestattet.

Auf den Bildern sieht man den Sonnenuhrplatz im Juli, wo die weiβe Kletterrose (Helenae hybrida) reichlich blüht. Die letzten Bilder wurden aufgenommen als das umgebaute Rosarium eingeweiht wurde.

Der Kräutergarten

Kürzlich renoviert mit Steinen vom Ufer, Kalksteinmauer und Kräutern von mittelalterlichen Gewürzgärten, zeigt sich der Kräutergarten des Botanischen Gartens von der allerbesten Seite. In der  prallen Sonne gedeihen die meisten Gewürze.

Kalk ist  nicht  negativ für die Kräuter – viele bevorzügen ihn vor neutraler Erde.

Gehen Sie durch die hohen Eichen-Portale, sitzen Sie eine Weile um die Düfte der Gewürze einzuatmen – und sehen Sie die Insekten unter den Blumen umhersummen!

Der Kräutergarten stellt eine reiche Auswahl von Gewürz- und Heilpflanzen dar, und gibt dazu von seiner erhöhten Terrasse einen guten Blick über den Garten.

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